Artikel 12: Haftung

1. Sämtliche Handlungen und Arbeiten und Tätigkeiten erfolgen auf Rechnung und Gefahr des Auftraggebers.

2. Der Auftragnehmer haftet nicht für irgendwelchen Schaden, es sei denn, der Auftraggeber weist nach, dass der Schaden durch Verschulden oder Fahrlässigkeit des Auftragnehmers oder dessen Führungskräfte entstanden sind.

3. Der Auftragnehmer haftet auf jeden Fall nicht weiter für Schäden (einschließlich Todesfällen, Verletzungen, Verlusten, Vermissen usw.) als bis zu einem Gesamtbetrag gleich dem Zehnfachen des für die Arbeiten und Tätigkeiten in Rechnung zu stellenden oder in Rechnung gestellten Honorars.

4. Die Haftung im Sinne des Artikel 12.3 wird niemals mehr als Euro 20.000,-- betragen.

5. Der Auftragnehmer ist niemals zum Schadenersatz verpflichtet, anders als für unmittelbare Personen- oder Sachschäden. Haftung für mittelbare Schäden (einschließlich Folgeschäden) wird ausdrücklich ausgeschlossen.

6. Der Auftraggeber haftet dem Auftragnehmer gegenüber für sämtliche Schäden (einschließlich Tod, Verletzung und Verlust), die, ganz gleich wie und von wem auch immer, dem Auftragnehmer selbst und/oder dessen Untergebenen und/oder dem Eigentum des Auftragnehmers bzw. dem seiner Untergebenen oder aber den von dem Auftragnehmer hinzugezogenen Dritten und/oder deren Untergebenen und/oder dem Eigentum dieser Dritten bzw. ihrer Untergebenen im Rahmen der Ausführung des Vertrages verursacht oder entstanden sind.

7. Der Auftraggeber haftet für sämtliche Folgen, die durch die Nicht- oder zu späte Erteilung von Informationen, Dokumenten und/oder Anweisungen oder durch die Erteilung unrichtiger, unzureichender oder unvollständiger Informationen, Dokumente und/oder Anweisungen entstanden sind.


index